English | Deutsch | Français

Laufende Arbeiten (Musikhandschriften)

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Bibliotheken, deren Musikhandschriftenbestände derzeit katalogisiert werden.

Ansbach (D-AN)

Staatliche Bibliothek Ansbach

Der Bestand umfasst u.a. interessante Opern- und Kantatenmanuskripte des 17. und 18. Jahrhunderts aus der höfischen Musikpflege der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach sowie Liedersammlungen. Der bedeutende Bestand an Chorbüchern des 16. Jahrhunderts  wird im Zuge der Restaurierungs- und anschließenden Digitalisierungsarbeiten an der Bayerischen Staatsbibliothek in München ab 2014 erfolgen. Siehe dazu die bisherigen Digitalisate der großformatigen Chorbücher VI g 12, einem Band mit 25 Motetten hauptsächlich von Celemens non Papa, Goudimel und Maillard, VI g 14 mit 35 Motetten von Lasso und Meiland, VI g 15* mit sieben Messen von Vaet, Crecquillon, Gombert und Berchem, VI g 16 mit 29 Motetten zum Großteil von Clemens non Papa und Crequillon, VI g 17 mit 8 Magnificat von Lasso (LV 287-296), VI g 18 mit 23 Motetten von Lasso, le Maistre u.a., sowie VI g 20 mit Kompositionen von Teodoro Riccio, Orlando di Lasso, Hannibal Patavinus und François Regnart. VI g 28 ist für Primus und Secundus Chorus in zwei großformatigen Chorbüchern notiert und enthält ausschließlich doppelchörige Werke von Riccio. Das Chorbuch VI g 32 enthält 12 Motetten von Mel, Haßler Zallamella, Ruffo, Cardillo und Tollius. 

An den Druck "Canticum Beatae Mariae..." von Francisco Guerrero (Pierre Phalèse 1563, RISM A/I: G 4668) mit der Signatur VI g 19 schließt sich ein Manuskript mit derselben direkt an. Danach sind zwei weitere Manuskripte angebunden. Sie tragen der Bindereihenfolge nach die Signaturen VI g 33 (3 Hymnen) das schon genannte VI g 17 mit den Magnificat-Vertonungen von Lasso.

Von der ebenfalls digitalisierten einstimmigen liturgischen Handschrift VI g 8/9 wurde nur ein Sammeltitel aufgenommen.

*VI g 15 ist falsch zusammen gebunden! Das Digitalisat wurde so bereinigt, dass die Blätter in der ursprünglich richtigen Reihenfolge angezeigt werden.

(aktualisiert Dezember 2014, Gottfried Heinz-Kronberger)

To top

Bamberg, Archiv der Erzdiözese (D-BAd)

Archiv der Erzdiözese Bamberg

Im Archiv der Erzdiözese Bamberg werden die unterschiedlichen Pfarrarchive gesammelt. Neben den hauptsächlich schriftlichen und bautechnischen Archivalien befinden dort aber auch die Musikalien aus verschiedenen Pfarreien.

Im Jahr 2015 ist vorgesehen, die Bestände aus Burgwindheim und  Iphofen zu bearbeiten. Bei letzterem Bestand ergab sich eine mustergültige Zusammenarbeit zum Archiv des Bistums Würzburg. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Zugehörigkeit Iphofens zwischen den Diözesen, wodurch Musikalien sowohl nach Würzburg als auch nach Bamberg gelangten. Durch die Tätigkeit von RISM und Herrn Prof. Kirsch wurde dieser Umstand bemängelt und man einigte sich, die beiden Bestände bei der jetzigen Zugehörigkeit, nämlich in Bamberg zusammen zu führen, was 2014 geschah.

Im Jahr 2016 soll dann die Erfassung der Bestände Gößweinstein und Scheßlitz folgen.

 

(März 2015, Gottfried Heinz-Kronberger)

To top

Bonn (D-BNms)

Musikwissenschaftliches Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität

In der Seminarbibliothek wird die umfangreiche Sammlung des schlesischen Kantors und Organisten Christian Benjamin Klein (1754-1825) verwahrt, die heute noch rund 550 Handschriften und etwa 150 Drucke umfasst, darunter überwiegend kirchenmusikalische Werke des 18. Jahrhunderts. Sie stellt ein wichtiges Zeugnis für die frühe Rezeption der Chorwerke Bachs und Händels im deutschsprachigen protestantischen Raum dar.

Ansprechpartnerin: Frau Saskia Jagemann, saskia.jagemann@uni-bonn.de

Die Sammlung wird derzeitig von Steffen Voss für RISM katalogisiert. 

Kontakt: steffen.voss@bsb-muenchen .de 

 

Steffen Voss, November 2014

To top

Dresden (D-Dl)

Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek

Die Musikabteilung hat einen Bestand von ca. 19.000 Musikhandschriften, von denen bislang nur ein Teil von der RISM-Arbeitsstelle Dresden erfaßt wurde. In der RISM-Datenbank finden sich die handschriftlich überlieferten Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Christian Gottlob August Bergt, König Anton von Sachsen, Francesco Morlacchi, Joseph Schuster und die aus Zittau (Sammlung Exner) übernommenen Musikhandschriften (ohne die Haydn-Handschriften).

Die Kompositionen von Johann Adolf Hasse wurden in Zusammenarbeit mit der SLUB und der Hasse-Gesellschaft katalogisiert, das Dresdner Opernarchiv wurde mit Unterstützung von SLUB und DFG erfasst. Die Arbeitsergebnisse sind jeweils auf einer im Saur-Verlag erschienenen CD-ROM veröffentlicht (Ortrun Landmann: Katalog der Dresdener Hasse-Musikhandschriften, hrsg. von der RISM-Arbeitsgruppe Deutschland e.V., München 1999 und Ortrun Landmann: Das Dresdner Opernarchiv in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, München 2002). Sie sind aber auch in rism-online nachgewiesen.

In den Jahren 2007 bis 2009 wurden die Musikhandschriften erfasst, die aus der ehemaligen Fürstenschule Grimma in die SLUB gelangten. Die Bedeutung dieser Bestandsgruppe liegt in der Vollständigkeit der Überlieferung über einen Zeitraum von 300 Jahren: Motetten-Sammlungen aus der Gründungszeit der Schule nach der Reformation, Einzelhandschriften, die die Entwicklung vom geistlichen Konzert zur frühen Kantate repräsentieren, sowie Abschriften von Kirchenmusik der Wiener Klassik, von Oratorien und von mitteldeutscher Kirchenmusik des späten 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.

Erfasst sind die Sammelhandschriften des 16./17. Jahrhunderts, die als Deposita in der SLUB Dresden aufbewahrt werden. Um 1885 erging in Sachsen eine Aufforderung an Kirchen- und Schulbibliotheken, ihre ältesten Bestände zur sicheren Deponierung an die damalige Königliche Öffentliche Bibliothek nach Dresden zu geben, der die Orte Glashütte, Grimma, Löbau, Pirna, Schellenberg und Schwarzenberg folgten. Fast ein Drittel dieser Bestandsgruppe konnte jedoch nicht katalogisiert werden, da diese Handschriften aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes nicht benutzbar sind (2011).

Im Rahmen eines DFG-Projekts ("Die Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle zur Zeit der sächsisch-polnischen Union. Erschließung, Digitalisierung und Internetpräsentation") wurden die Musikhandschriften katalogisiert, die sich vormals im sogenannten "Schranck II" in der Dresdner Hofkirche befanden, vorwiegend Instrumentalwerke der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Durch ein weiteres DFG-Projekt werden "Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union" erfasst.

Zudem wird an der Katalogisierung der Musikhandschriften mit Kompositionen von Carl Gottlieb Reissiger gearbeitet.

To top

Hannover (D-HVfmg)

Handschriftliche Liedersammlung, [um 1790], Archiv fmg (Foto: Karina Seefeldt)

Forschungszentrum Musik und Gender

Das 2006 gegründete Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) wird von der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Kunst und Musik finanziert und ist an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover beheimatet. Neben zahlreichen anderen Dokumenten aus dem Bereich Musik und Gender wird auch ein bedeutender Bestand von historischen Musikdrucken und -handschriften vom 18. bis zum 20. Jahrhundert zusammengetragen, meist durch gezielte Ankäufe auf dem Antiquariatsmarkt aber auch durch Schenkungen. Ein Beispiel dafür ist eine Sammelhandschrift (s. Abbildung) aus dem Besitz Juliane Bendas, einer Tochter Franz Bendas, später verheiratet mit Johann Friedrich Reichardt. Im Zuge der Katalogisierung der Musikhandschriften in der Bibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien sollen in den nächsten Monaten auch die ca. 80 Musikhandschriften wie auch die RISM-relevanten Drucke des fmg in die RISM-Datenbank aufgenommen werden.

Bei Fragen zur Erschließung dieses Bestandes durch RISM wenden Sie sich bitte an Dr. Helmut Lauterwasser, RISM-Arbeitsstelle München (e-mail: Helmut.Lauterwasser@bsb-muenchen.de; Telefon: 089/28638-2884).

Bei allen anderen Fragen (Benutzung, Bestellung von Reproduktionen usw.) wenden Sie sich bitte direkt an das Forschungszentrum Musik und Gender (e-mail: anne.fiebig@hmtm-hannover.de; Telefon: 0511/31007334).

(Helmut Lauterwasser, Mai 2014)

Hannover (D-HVl)

Ms IV, 409, Titelblatt (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek

Die historischen Musikalien der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB), Niedersächsische Landesbibliothek, sind eng verbunden mit dem welfischen Herrscherhaus Hannover.

Die bedeutende Sammlung von Libretti ist nachgewiesen in der Mikrofiches-Edition Libretti in deutschen Bibliotheken, hrsg. vom Répertoire International des Sources Musicales (RISM), Arbeitsgruppe Deutschland e.V., K.G. Saur Verlag, München 1992. Alle Libretti sind überdies seit 1999 über den Online-Katalog der GWLB recherchierbar. Der reichhaltigen Libretto-Sammlung stehen nur drei erhaltene vollständige Opernpartituren gegenüber, darunter als Unikat Il pastor fido, posto in Musica da Pietro Paolo Vannini da Palestrina (s. Abbildung).

Einzigartig ist die fast vollständig erhaltene Sammlung von Kompositionen und Bearbeitungen für Militärorchester des letzten königlich-hannoverschen Militärmusikdirektors Julius Victor Gerold (1808-1876) mit insgesamt fast 1200 Handschriften aus den Jahren ab ca. 1828 bis zum Ende des Königreichs Hannover im Jahr 1866. Der Nachlass Gerold gelangte 1979 aus dem Besitz des Musikwissenschaftlers Heinrich Sievers (1908-1999) in die Bibliothek.

(Helmut Lauterwasser, Juni 2014)

Leipzig (D-LEu)

Universitätsbibliothek

In der Universitätsbibliothek Leipzig werden etwa 570 Musikhandschriften, vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert, verwahrt. Der größte Teil stammt aus dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig und wurde 1970 in die damalige Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek überführt. Er umfasst den Signaturenbestand N.I. (Neues Inventar) sowie Teile des Nachlasses Franz von Holsteins (NL 273) und vereinigt rund 390 Einzel- und Sammelhandschriften.

Ein kleinerer Teil von rund 180 Musikhandschriften, wiederum primär Abschriften, findet sich in verschiedenen Autographenkollektionen, hauptsächlich in den Sammlungen Taut, Kestner, Nebauer und im Nachlass der Musikerfamilie Klengel (NL 252/253).

Der Bestand N.I. wurde in den Jahren 2007 bis 2009 durch Annegret Rosenmüller erfasst und ist in rism-online recherchierbar. Im Zeitraum Oktober 2009 bis Dezember 2009 wurde mit der Katalogisierung des Bestandes „Holstein-Nachlass“ begonnen; diese Arbeit ruht zur Zeit  (2011).

To top

Marbach am Neckar (D-MB)

Autographes Titelblatt des Stückes „Zuruf“ für Männerstimmen und Blechbläser von Immanuel Faißt (1847), dem Stuttgarter Liederkranz gewidmet (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Deutsches Literaturarchiv Marbach, Musikaliensammlung

„Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) ist eine der bedeutendsten Literaturinstitutionen weltweit. In seinen Sammlungen vereinigt und bewahrt es eine Fülle kostbarster Quellen der Literatur- und Geistesgeschichte“ (Zitat aus der Homepage des DLA). Die musikbezogenen Quellen haben in dem Bestand nur einen geringen Anteil, jedoch finden sich unter ihnen auch für die Musikwissenschaft sehr interessante Dokumente, z.B. Briefwechsel mit bedeutenden Musikern, Äußerungen berühmter Literaten über Musiker oder Musikwerke, schließlich auch Notendrucke und Musikhandschriften, die im Zusammenhang mit dem literaturhistorischen Sammelschwerpunkt stehen. Zu den herausragenden Musikalien gehören die Autographe von Johannes Brahms, Max Bruch, Robert Schumann, Hugo Wolf und Franz Liszt. Auch die handschriftliche Partitur der Oper „Die Regenbrüder“ des damaligen Stuttgarter Musikdirektors Ignaz Lachner (1807-1895) auf den Text von Eduard Mörike aus dem Jahr 1838 ist eine Rarität. Einmalige Kostbarkeiten und musikgeschichtlich bedeutsam sind ferner Peter von Lindpaintners (1791-1856) autographe Partituren zu vier großbesetzten Konzertmelodramen auf Texte von Friedrich Schiller, vom Komponisten als "Musik zur Declamation" bezeichnet: "Die Glocke" (1831), "Hero und Leander" (1835), "Die Bürgschaft" (1837) und "Der Taucher" (1855). Überhaupt bilden in Marbach Musikstücke rund um Friedrich Schiller eine Besonderheit: Vertonungen seiner Texte aber auch Werke zu seinen Ehren oder anlässlich verschiedener Schiller-Feierlichkeiten (vgl. hierzu die Abbildung).
Derzeit sind in der RISM-Reihe A/I (Einzeldrucke vor 1800) für das Deutsche Literaturarchiv 110 Titel nachgewiesen; jüngere Musikdrucke sind nicht erfasst. Bei den Musikhandschriften (RISM Reihe A/II) wurde die RISM-Zeitgrenze (1850) im Fall des DLA bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erweitert, da es sich um eine überschaubare Anzahl handelt und andernfalls bedeutende Quellen unberücksichtigt geblieben wären. Damit werden in absehbarer Zeit die wichtigsten in Marbach verwahrten historischen Musikhandschriften im RISM-OPAC auffindbar sein. Für etliche nicht minder bedeutsame Kompositionen des 20. Jahrhunderts wäre wünschenswert, dass auch sie zu einem späteren Zeitpunkt Aufnahme in die weltweit wichtigste musikwissenschaftliche Fachdatenbank, das RISM, fänden.

Die bereits erfassten Musikhandschriften können Sie hier recherchieren.

Bei Fragen zur Erschließung dieses Bestandes durch RISM wenden Sie sich bitte an Dr. Helmut Lauterwasser, RISM-Arbeitsstelle München (e-mail: Helmut.Lauterwasser@bsb-muenchen.de; Telefon: 089/28638-2884).

Bei allen anderen Fragen (Benutzung, Bestellung von Reproduktionen usw.) wenden Sie sich bitte direkt an das Deutsche Literaturarchiv Marbach.

(Helmut Lauterwasser, November 2013)

 

To top

München (D-Mbs)

D-Mbs, Mus.ms. 348, Michael Haydn (Autograph) Adjutor in opportunibus, MH 446. (RISM ID no. 456009367).

Bayerische Staatsbibliothek München

Es ist geplant, in den kommenden Jahren, den gesamten Bestand der älteren Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek (bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts) vollständig zu erschließen. Ausgeklammert bleiben zunächst die bereits in gedruckten Katalogen verzeichneten Chorbücher, Stimmbücher und Tabulaturen bis zur ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (siehe Kataloge Bayerischer Musiksammlungen, Band 5/1 und 5/2). Die Titelaufnahmen der Collectio musicalis Maximilianea (KBM 5/3) wurden bereits von der RISM Zentralredaktion in den Bestand von RISM A/II überführt.

Mit Hilfe der Einspielung der RISM-Daten der Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in den Bayerischen Verbundkatalog (BVK), wie auch dem geplanten gemeinsamen Katalog von BVK und KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) dem projektierten B3KAT, ist es gelungen, die qualitativ hochwertigen RISM-Titelaufnahmen direkt für die Bibliotheken nutzbar zu machen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde eine Einspielroutine entwickelt, die auch kleineren Beständen des Verbunds zugute kommt.

Außerdem werden mittlerweile die Nachlässe und die neu erworbenen Sonderbestände durch Mitarbeiter der BSB mit der Software von RISM erschlossen. Dabei übernehmen die Mitarbeiter von RISM das Coaching und die Pflege dieser Daten.

Anfang 2014 sind über 26.000 Kompositionen aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek im RISM-OPAC nachgewiesen.

Bei Fragen zur Erschließung dieses Bestandes wenden Sie sich bitte an die Kollegen von der RISM-Arbeitsstelle München.

Bei allen anderen Fragen (Benutzung, Bestellung von Reproduktionen usw.) wenden Sie sich bitte direkt an die Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek.

 (aktualisiert September 2014, Gottfried Heinz-Kronberger)

To top

Niederalteich (D-NATk)

Stempel des Archiv der Benediktinerabtei Niederaltaich
Siegel der Pfarre Spitz

Benediktinerabtei Niederaltaich - St. Mauritius

Im Archiv der Benediktinerabtei St.Mauritius Niederaltaich befinden sich zahlreiche Musikalien, die das reiche musikalische Wirken in der Abtei dokumentieren. In der Mehrzahl wurden diese aufführungspraktischen Ausgaben seit der Wiederbegründung 1918 der Abtei nach der Aufhebung in der Säkularisation 1803 angeschafft.

Bis heute gehört der Abtei als Exklave die Probstei Spitz in Österreich an. Deren Altnotenbestand blieb von der Säkularisation verschont. Dieser wanderte nach der Wiederbegründung des Mutterklosters nach Niederaltaich, das jetzt als selbstständiges Priorat der Abtei Metten fungiert und gibt  mit über 600 Manuskripten einen äußerst interessanten Einblick in das Musikschaffen der Zeit.

(Mai 2015, Gottfried Heinz-Kronberger)

Ongoing projects