Zum 200. Geburtstag von Théodore Gouvy

Nachdem wir erst kürzlich den 200. Geburtstag von Jacques Offenbach gefeiert haben, widmen wir uns heute einem Komponisten, der nicht nur das Jubiläums-Jahr mit ihm teilt:
(Louis) Théodore Gouvy (1819-1898) hat - wie Offenbach - quasi eine „französisch-deutsche“ Biographie. Geboren in Goffontaine (heute der Saarbrücker Stadtteil Schafbrücke) widmete er sich nach einem abgebrochenen Jura-Studium der Musik. Fast sein gesamtes Leben pendelte er zwischen Leipzig, Paris, Berlin und seiner Heimatstadt. Während zu Lebzeiten seine Mischung aus französischem Esprit und deutscher Gründlichkeit gerühmt wurde, wurde ihm gerade dies später zum Verhängnis: Mit dem deutsch-französischen Krieg 1870-1871 verlor Gouvy gewissermaßen seine musikalische Heimat und ist heute fast in Vergessenheit geraten. Das Institut Théodore Gouvy möchte die Gelegenheit des Jubiläums nutzen, um sein Werk wieder bekannter zu machen.

Zu den bei RISM nachgewiesenen Quellen gehören neben drei Liedern das Bläseroktett op. 71 und ein autographer Eintrag (ein neuntaktiges Zitat aus der 4. Sinfonie) in das Album von Ferdinand Möhring.



Abbildung: Porträt von Théodore Gouvy, via Wikimedia Commons

 

Kategorie: Veranstaltungen



Nächster Artikel >
< Vorheriger Artikel

Kommentare

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

- Pflichtfeld




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


RSS-Feed abonnieren

COPYRIGHT

Sofern kein Autor namentlich genannt ist (bitte achten Sie darauf, ob ein Ansprechpartner genannt ist), wird die Wiederverwendung einer RISM Nachricht unter dem Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License erlaubt. In allen anderen Fällen, wenden Sie sich bitte an den Autor.