Johann Kuhnau (1660-1722)

Schriftprobe von Johann Kuhnau 1707, Staatsbibliothek zu Berlin - PK (D-B Mus.ms.autogr. Kuhnau, J. 3, p. 3)

Johann Kuhnau – war das nicht der Vorgänger Johann Sebastian Bachs als Thomaskantor in Leipzig? Richtig, aber kennen Sie auch seine Kompositionen? Vermutlich eher weniger.

 

Besonders bekannt wurde Kuhnau durch seine Werke für Tasteninstrumente, die er bereits zu Lebzeiten unter dem Titel Musicalische Vorstellung Einiger Biblischer Historien (6 Sonatas für Cembalo, Leipzig 1700), Neuer Clavier Ubung Erster Theil (7 Partiten, Leipzig 1689) oder als Frische Clavier Früchte (7 Klaviersonaten, Leipzig 1696) veröffentlichte.

Das Kuhnau Projekt ist nun bemüht den Blick auf weniger bekannte Werke des Komponisten zu lenken. Von 2014 bis 2022 sollen sämtliche Vokalwerke Johann Kuhnaus in wissenschaftlich-kritischen Ausgaben erschienen. Dieses umfangreiche Projekt hat sich der Pfefferkorn-Verlag auf seine Fahne geschrieben. Viele Werke erscheinen dadurch erstmals in einer modernen Edition.

 

2014 erschienen bereits sechs Ausgaben, weitere sechs sind für 2015 anvisiert. Bis zum 300. Todestag im Jahr 2022 sollen dann alle Vokalwerke vorliegen. Unterstützt wird dieses ambitionierte Projekt durch David Erler, Michael Maul und Gregor Mayer.

 

Der RISM Online-Katalog enthält über 40 Nachweise zu Kantaten von Kuhnau, von denen 10 als Digitalisat frei zugänglich zur Verfügung stehen.

Hier können Sie in Kuhnau's "Frische Klavier-Früchte" hinein beißen:

 


 

Kategorie: Eigendarstellung



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